Du bist Lead geworden, aber dein Alltag fühlt sich an wie „Entwickler mit Extra-Stress":
Ein klassisches Beispiel: Es ist Dienstagvormittag. Du wolltest eigentlich das kritische Feature fertigstellen. Stattdessen hast du drei Slack-DMs von Junioren, die nicht weiterkommen, der Product Owner fragt nach dem Status für das Release, und du sitzt in einem Meeting über Budgetplanung, während du im Kopf den Code debuggst. Am Ende des Tages hast du keine Zeile Code geschrieben, fühlst dich aber komplett ausgelaugt.
Du bist in jedem Thema drin, Entscheidungen landen bei dir, das Team wirkt gleichzeitig autonom und blockiert – und sobald du „mehr Struktur" willst, kommt Reaktanz. Es wird diskutiert, relativiert oder ausgesessen. Du merkst: Kontrolle macht alles langsamer. Aber ohne Kontrolle läuft's auch nicht.